Mehr als nur Funktionieren – Wie wir die innere Leere mit Sinn füllen

Kennen Sie das Gefühl, dass Ihr Alltag wie ein gut geöltes Uhrwerk abläuft? Sie stehen auf, erledigen Ihre Pflichten, sind im Job verlässlich und kümmern sich um Ihre Familie. Von außen betrachtet scheint alles perfekt, doch wenn es abends ruhig wird, spüren Sie eine seltsame Hohlheit. Es ist, als ob man ein Drehbuch abspielt, das man nicht selbst geschrieben hat. In der Logotherapie nennen wir diesen Zustand das „existenzielle Vakuum“. Es ist der schmerzhafte Unterschied zwischen dem bloßen Funktionieren, dem reibungslosen Abarbeiten von Notwendigkeiten und dem wirklichen Leben, das uns innerlich berührt und erfüllt. Das existenzielle Vakuum und die Sehnsucht nach dem „Wofür“ Wir leben in einer Zeit, die uns technisch und materiell viele Möglichkeiten bietet, uns aber oft die Antwort auf die wichtigste Frage schuldig bleibt. Wofür tue ich das alles? Wenn wir nur funktionieren, reagieren wir lediglich auf den Druck und die Erwartungen von außen. Wir werden „getrieben“. Echtes Leben beginnt jedoch dort, wo wir wieder spüren, dass unser Handeln auf einen Wert ausgerichtet ist. Die innere Leere, die viele Menschen als dumpfen Druck oder Unruhe wahrnehmen, ist dabei kein Zeichen von Krankheit, sondern ein gesundes Aufbegehren des Geistes. Es ist der Ruf nach Sinn, der gehört werden möchte. Wir versuchen oft, diese Leere mit Konsum, Unterhaltung oder noch mehr Arbeit zu füllen, doch der Hunger nach Sinn lässt sich damit nicht stillen. Der Wandel der Blickrichtung Um vom Funktionieren zurück ins Leben zu finden, braucht es oft nur eine kleine, aber entscheidende Änderung der Blickrichtung. In meiner Praxis lade ich Sie ein, die Frage umzudrehen. Statt zu fragen „Was habe ich vom Leben zu erwarten?“, dürfen wir uns fragen „Was erwartet das Leben heute von mir?“ Das muss nichts Großes oder Weltbewegendes sein. Oft liegt der Sinn im Kleinen verborgen, beispielsweise in einem aufmerksamen Gespräch, in der Fürsorge für eine Pflanze, im Genuss eines Augenblicks oder im tapferen Ertragen einer schwierigen Situation. Wenn wir uns fragen „Wofür lohnt es sich heute aufzustehen?“, aktivieren wir unsere innerste Motivation. Wir beginnen wieder zu agieren, statt nur zu reagieren. Den eigenen Rhythmus wiederfinden Der Weg aus dem bloßen Funktionieren ist ein Prozess der Wiederentdeckung. Wir legen gemeinsam die Verschüttungen frei, die den Zugang zu Ihrem gesunden Kern blockieren. Es geht darum, wieder hellhörig zu werden für das, was Sie als stimmig und wertvoll empfinden. In einer Atmosphäre der Ruhe und Wertschätzung schauen wir uns an, wo Sie sich selbst abhandengekommen sind und wo Sie wieder „Ja“ zu Ihrem eigenen Leben sagen können. Unser Ziel ist nicht, dass Sie noch besser funktionieren, sondern dass Sie wieder Spuren hinterlassen, die für Sie Bedeutung haben. Denn ein Leben, das als sinnvoll empfunden wird, kennt keine Leere. Es ist voll von Aufgaben, die nur darauf warten, von Ihnen ergriffen zu werden.  

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Sinn

 Die innere Leere füllen – Warum „Funktionieren“ nicht dasselbe ist wie „Leben“.

Mehr als nur Funktionieren: Wie wir die innere Leere mit Sinn füllen Kennen Sie das Gefühl, dass Ihr Alltag wie ein gut geöltes Uhrwerk abläuft? Sie stehen auf, erledigen Ihre Pflichten, sind im Job verlässlich und kümmern sich um Ihre Familie. Von außen betrachtet scheint alles perfekt, doch wenn es abends ruhig wird, spüren Sie eine seltsame Hohlheit, eine innere Leere. Es ist, als ob man ein Drehbuch abspielt, das man nicht selbst geschrieben hat. In der Logotherapie nennen wir diesen Zustand das „existenzielle Vakuum“. Es ist der schmerzhafte Unterschied zwischen dem bloßen Funktionieren, dem reibungslosen Abarbeiten von Notwendigkeiten und dem wirklichen Leben, das uns innerlich berührt und erfüllt. Die Sehnsucht nach dem „Wofür“ Wir leben in einer Zeit, die uns technisch und materiell viele Möglichkeiten bietet, uns aber oft die Antwort auf die wichtigste Frage schuldig bleibt. Wofür tue ich das alles? Wenn wir nur funktionieren, reagieren wir lediglich auf den Druck und die Erwartungen von außen. Wir werden „getrieben“. Echtes Leben beginnt jedoch dort, wo wir wieder spüren, dass unser Handeln auf einen Wert ausgerichtet ist. Die innere Leere, die viele Menschen als dumpfen Druck oder Unruhe wahrnehmen, ist dabei kein Zeichen von Krankheit, sondern ein gesundes Aufbegehren des Geistes. Es ist der Ruf nach Sinn, der gehört werden möchte. Wir versuchen oft, diese Leere mit Konsum, Unterhaltung oder noch mehr Arbeit zu füllen, doch der Hunger nach Sinn lässt sich damit nicht stillen. Der Wandel der Blickrichtung Um vom Funktionieren zurück ins Leben zu finden, braucht es oft nur eine kleine, aber entscheidende Änderung der Blickrichtung. In meiner Praxis lade ich Sie ein, die Frage umzudrehen. Statt zu fragen „Was habe ich vom Leben zu erwarten?“, dürfen wir uns fragen „Was erwartet das Leben heute von mir?“ Das muss nichts Großes oder Weltbewegendes sein. Oft liegt der Sinn im Kleinen verborgen, beispielsweise in einem aufmerksamen Gespräch, in der Fürsorge für eine Pflanze, im Genuss eines Augenblicks oder im tapferen Ertragen einer schwierigen Situation. Wenn wir uns fragen „Wofür lohnt es sich heute aufzustehen?“, aktivieren wir unsere innerste Motivation. Wir beginnen wieder zu agieren, statt nur zu reagieren. Den eigenen Rhythmus wiederfinden Der Weg aus dem bloßen Funktionieren ist ein Prozess der Wiederentdeckung. Wir legen gemeinsam die Verschüttungen frei, die den Zugang zu Ihrem gesunden Kern blockieren. Es geht darum, wieder hellhörig zu werden für das, was Sie als stimmig und wertvoll empfinden. In einer Atmosphäre der Ruhe und Wertschätzung schauen wir uns an, wo Sie sich selbst abhandengekommen sind und wo Sie wieder „Ja“ zu Ihrem eigenen Leben sagen können. Unser Ziel ist nicht, dass Sie noch besser funktionieren, sondern dass Sie wieder Spuren hinterlassen, die für Sie Bedeutung haben. Denn ein Leben, das als sinnvoll empfunden wird, kennt keine Leere. Es ist voll von Aufgaben, die nur darauf warten, von Ihnen ergriffen zu werden.

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Sinn, Erschöpfung
Klimanangst und Exo Anxiety

Sinn finden, wenn die Welt erdrückend wirkt

Die Last der Welt auf den eigenen Schultern Es gibt Momente, in denen sich die täglichen Nachrichten weniger wie reine Informationen und mehr wie ein schweres Gewicht auf unseren Schultern anfühlen. Waldbrände, Überschwemmungen, Hitzewellen – Klimaangst? Wenn wir uns tiefgreifende Sorgen um die Klimakrise, den Zustand unseres Planeten und die Zukunft machen, auf die wir zusteuern, sind wir damit nicht allein. Dieses bedrückende Gefühl der existenziellen Sorge, oft als „Eco-Anxiety“ oder Klimaangst bezeichnet, wird zu einer immer alltäglicheren Begleiterscheinung unserer Zeit. Für viele fühlt es sich an, als stünde man am Ufer und sähe einem herannahenden Sturm zu, ohne flüchten zu können. Klimaangst ist keine Störung – sie ist menschlich Wenn Klientinnen und Klienten mit diesem lähmenden Weltschmerz zu mir in die Praxis kommen, ist mein erster Impuls nicht, diesen Zustand zu pathologisieren. Die Angst vor einer realen, herannahenden Bedrohung ist keine Störung. Sie ist eine zutiefst menschliche, gesunde Reaktion. Sie zeigt, dass wir hinschauen, dass wir mitfühlend sind und die Verletzlichkeit unserer Umwelt erkennen. Der Philosoph Albrecht Glenn prägte den Begriff „Solastalgie“ für den Schmerz, den wir empfinden, wenn sich die vertraute Heimatwelt um uns herum unwiderruflich verändert. Dieser Schmerz ist der Preis für unsere Verbundenheit mit der Erde. Er darf sein. Die Lähmung der Ohnmacht verstehen Problematisch wird es erst, wenn diese Angst zu einem inneren Gefängnis wird, das den Alltag diktiert und die Lebensenergie raubt. Das schiere Ausmaß der globalen Krise führt bei vielen Menschen zu einer tiefen Ohnmacht. Wenn wir das Gefühl haben, als Einzelne ohnehin nichts ausrichten zu können, reagiert unsere Psyche oft mit Erstarrung oder Zynismus. Zynismus ist jedoch meist nur enttäuschte Hoffnung und ein Schutzpanzer gegen die Verzweiflung. In der Therapie schauen wir behutsam hinter diesen Panzer. Wir geben der Angst den Raum, den es braucht, damit sie den Menschen nicht länger unbewusst steuert. Zwischen Ohnmacht und innerer Freiheit In der Existenzanalyse und Logotherapie nach Viktor E. Frankl gehen wir davon aus, dass uns selbst angesichts von Umständen, die wir nicht im Alleingang kontrollieren können, immer ein Raum der inneren Freiheit bleibt. Frankl nannte dies die „Trotzmacht des Geistes“. Dennoch, wir können die globale Klimakrise nicht in einer psychotherapeutischen Sitzung lösen, aber wir können grundlegend verändern, wie wir uns zu ihr verhalten. Wir lernen also zu unterscheiden in was die unabänderlichen Fakten der Makro-Welt sind, und wo unser ganz persönlicher, mikrokosmischer Gestaltungsspielraum liegt. Perfektionismus loslassen, Sinn im Kleinen finden Ein großer Teil der Eco-Anxiety speist sich aus dem Druck, das Problem perfekt lösen zu müssen. Wer versucht, zu 100 Prozent klimaneutral zu leben, scheitert zwangsläufig an den systemischen Realitäten unserer Gesellschaft und bleibt frustriert zurück. Deshalb geht es nicht darum, im Alleingang die Welt zu retten. Es geht darum, das persönliche „Trotzdem-Ja zum Leben“ zu finden. Das bedeutet, kleine, wertebasierte Entscheidungen zu treffen, die persönlichen Sinn stiften, ohne sich von den Dingen, die außerhalb unserer Kontrolle liegen, aufzehren zu lassen. Wir erforschen, wie unsere Gefühle der Hilflosigkeit in sinnvolles, machbares Handeln verwandeln können. Trauer zulassen und neue Verbundenheit spüren Ein wesentlicher Schritt auf diesem Weg ist auch die Akzeptanz von Trauer. Es ist in Ordnung, um Tierarten, Landschaften oder eine unbeschwertere Vorstellung der Zukunft zu trauern. Wenn wir diese Trauer nicht länger wegdrücken, kann paradoxerweise eine neue, tiefere Verbundenheit zur Natur entstehen. Anstatt in die ständige Zukunftsangst abzudriften, üben wir, uns wieder im Hier und Jetzt zu verankern, etwa bei einem Spaziergang im Wald, wo wir nicht an die Rodung denken, sondern die Kraft des Baumes im jetzigen Moment spüren. Der erste Schritt in die Zukunft Wir sollten unsere mentale Gesundheit schützen, ohne die Augen vor der Realität zu verschließen. So wird es wieder möglich, ein Leben im Einklang mit unseren Werten zu führen, selbst wenn draußen der Sturm tobt. Es kann herausfordernd sein, mit dieser existenziellen Angst umzugehen. Gerne begleite ich Sie auf einem Stück dieses Weges.  

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Sinn, Angst

Wenn das Leben Fragen stellt – Quarter/Mid-Life-Crisis als Einladung zur Inventur

Es gibt Zeiten im Leben, in denen das bisherige Selbstverständnis Risse bekommt. Ist das schon eine Sinnkrise? Für die einen geschieht dies Mitte zwanzig, wenn nach Ausbildung oder Studium der „Ernst des Lebens“ beginnt und plötzlich die beklemmende Frage im Raum steht: „War das schon alles? Ist das wirklich mein Weg?“ Wir nennen dies die Quarter-Life-Crisis. Für andere kommt dieser Moment in der Lebensmitte, wenn das Haus gebaut und die Karriere gemacht ist, sich aber statt Zufriedenheit eine unerklärliche Leere einstellt – die klassische Mid-Life-Crisis. In meiner Praxis erlebe ich oft, dass diese Phasen als bloßes Scheitern oder als depressive Verstimmung missverstanden werden. Aus logotherapeutischer Sicht sind diese Erschütterungen jedoch etwas ganz anderes. Sie sind ein dringender Ruf des Lebens nach Veränderung und eine Einladung zu einer ehrlichen Bestandsaufnahme. Zeit für eine existenzielle Inventur Ich verwende gerne den Begriff der „Inventur“. Wie in einem Geschäft, das einmal im Jahr schließt, um die Bestände zu prüfen, zwingt uns eine solche Krise dazu, den Betrieb unseres Alltags kurz anzuhalten. Wir müssen in die Regale unseres Lebens schauen und uns Fragen stellen. Was liegt hier eigentlich noch herum? Sind die Ziele, die ich mit 20 hatte, heute noch gültig? Lebe ich nach meinen eigenen Werten oder erfülle ich nur noch die Erwartungen, die Eltern oder die Gesellschaft in mich gesetzt haben? Diese Inventur kann schmerzhaft sein, weil wir vielleicht erkennen, dass wir manche „Ladenhüter“ schon viel zu lange mit uns herumtragen. Doch sie ist notwendig, um Platz für das zu schaffen, was wirklich zu Ihrem heutigen Ich passt. Der Schmerz als Wachstumsmotor Die Logotherapie sieht in solchen Krisen keine Krankheit, sondern oft den Beweis für die geistige Lebendigkeit eines Menschen. Wer leidet, weil er den Sinn vermisst, ist nicht krank, sondern anspruchsvoll seinem eigenen Dasein gegenüber. Der Schmerz der Krise ist oft der „Wille zum Sinn“, der aufgewacht ist und rebelliert, weil er im aktuellen Lebensentwurf zu kurz kommt. Wenn Sie sich also in einer Quarter-Life- oder Mid-Life-Crisis befinden, ist das ein Zeichen dafür, dass Ihr gesunder Kern nach mehr Echtheit verlangt. Es ist der Versuch Ihrer Seele, aus einem bloßen Funktionieren auszubrechen und wieder in ein echtes Erleben und Gestalten zu kommen. Sortieren, was bleiben darf In unserer gemeinsamen Arbeit geht es nicht darum, Ihr gesamtes bisheriges Leben über Bord zu werfen. Eine Inventur bedeutet auch, das Wertvolle zu erkennen und zu bewahren. Wir schauen uns gemeinsam an, welche Ressourcen und Stärken Sie bereits haben und wie wir diese neu ausrichten können. Wir trennen das, was Sie nur aus Pflichtgefühl tun, von dem, was Sie mit innerer Zustimmung erfüllen können. Dieser Prozess schafft Klarheit. Er verwandelt die diffuse Unzufriedenheit in konkrete Handlungsoptionen. Am Ende dieser Inventur steht oft ein Leben, das sich vielleicht äußerlich gar nicht so stark verändert hat, sich aber innerlich wieder „richtig“ und stimmig anfühlt, weil es wieder Ihr eigenes ist.

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Sinn

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tHeranaut.at

Praxis für Psychotherapie in Wien 1010 – zentral erreichbar im ersten Bezirk

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