Das Licht im tiefsten Schatten – Ja zum Leben sagen?

Tragischer Optimismus für ein Ja zum Leben! Es gibt Momente im Leben, in denen bricht die Realität mit einer unbarmherzigen Härte über uns herein. Ein schwerer Schicksalsschlag, das schmerzhafte Eingeständnis einer eigenen Fehlentscheidung oder der endgültige Verlust eines geliebten Menschen. In solchen Phasen tiefster Erschütterung gerät alles ins Wanken. Die instinktive, zutiefst menschliche Erwartungshaltung in einer auf Optimierung ausgerichteten Gesellschaft ist es meist, diesen unerträglichen Zustand so schnell wie möglich „wegzumachen“. Sinn entsteht angesichts des Unabänderlichen Wir wollen funktionierende Werkzeuge, um den Schmerz zu betäuben, die Krise mechanisch zu reparieren und rasch wieder in den reibungslosen Alltag zurückzukehren. Doch die menschliche Existenz lässt sich nicht wie ein fehlerhafter Softwarecode umschreiben. Wahre Resilienz bedeutet nicht, das Schwere wegzulächeln oder sich in eine künstliche, toxische Positivität zu flüchten. Sie zeigt sich in der Fähigkeit, dem Leben genau dann die Treue zu halten, wenn es sich von seiner dunkelsten Seite zeigt. Reframing des Symptoms Der Wiener Neurologe und Psychiater Viktor E. Frankl fasste die unvermeidbaren Härten des Menschseins unter dem Begriff der „tragischen Trias“ zusammen: Leid, Schuld und Tod. Sie sind keine Anzeichen dafür, dass Ihr Leben permanent gescheitert ist, und auch kein Beleg für ein psychisches Defizit. Sie sind vielmehr unverzichtbare, fundamentale Bestandteile unserer Existenz. Wenn die tragische Trias die Illusion der Kontrolle bricht Das Symptom – diese lähmende Ohnmacht, die tiefe Trauer oder das quälende Gewissen – ist eine hochfunktionale Warnleuchte Ihres Systems. Sie zeigt Ihnen unmissverständlich an, dass die Illusion der absoluten Kontrolle zerbrochen ist und Ihr inneres Koordinatensystem nach einer tieferen Verankerung verlangt. Der Schmerz, den Sie empfinden, ist kein Totalschaden, sondern der lebendige Beweis dafür, wie tief Ihre Fähigkeit zu lieben, zu fühlen und Verantwortung zu übernehmen, verankert ist. Die therapeutische Haltung In der Existenzanalyse arbeiten wir mit einer unerschütterlichen, zutiefst tröstlichen Gewissheit: Der innerste, geistige Kern eines jeden Menschen bleibt immer vollkommen gesund und intakt. Das Haus Ihres bisherigen Lebens mag durch die tragische Trias in Trümmern liegen – aber das Fundament, Ihre eigentliche Essenz, ist unzerstörbar. Der unzerstörbare Kern im Auge des Sturms Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten agieren hier keineswegs als Mechaniker, die Sie oberflächlich wieder zusammenflicken, damit Sie schnell wieder passend für die Leistungsgesellschaft funktionieren. Wir verstehen uns als verlässliche Wegbegleiterinnen und Wegbegleiter auf Augenhöhe. In der Therapie schaffen wir einen geschützten, absolut bewertungsfreien Raum, um das Unabänderliche anzunehmen. Wir reparieren nichts an Ihnen, sondern legen gemeinsam das schöpferische „Trotzdem“ frei, das es Ihnen erlaubt, aus der Asche des Verlusts eine neue Form der inneren Stärke zu bergen. Aktivierung & Ausblick Der von Frankl geprägte „tragische Optimismus“ ist kein passives Hoffen auf bessere Zeiten, sondern ein hochaktiver, mutiger Akt der Selbstwirksamkeit. Er bedeutet, optimistisch zu sein angesichts der Tragik des Lebens. Wir haben oft nicht die Freiheit, das schicksalhafte Leid oder den Tod ungeschehen zu machen – aber wir besitzen in jedem Moment die existentielle Freiheit zu wählen, wie wir darauf antworten wollen. Das tragische „Ja“ für neuer Selbstwirksamkeit Psychotherapie bietet Ihnen auf dieser gemeinsamen Entdeckungsreise den Rahmen für einen authentischen Neubeginn. Sie sind der Tragik nicht hilflos ausgeliefert; Sie können das Leid in eine menschliche Leistung verwandeln, an der Schuld wachsen und die Vergänglichkeit als Aufforderung begreifen, das Hier und Jetzt bewusst zu gestalten. Indem Sie das Schicksal annehmen und Ihr Handeln proaktiv an neuen, tiefen Werten ausrichten, verwandelt sich die Krise in ein zutiefst sinnvolles und gelingendes Leben.

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Sinn, Krise

Das lautlose Ende des Hamsterrads – Ruhestand mit Sinnkrise?

Füllen Sie Ihre Tage neu! Der letzte Arbeitstag ist vorbei, die Abschiedsreden sind gehalten, und der goldene Kugelschreiber liegt auf dem Schreibtisch zu Hause. Jahrelang war die Pensionierung das große, leuchtende Ziel am Horizont – das Versprechen von endloser Freiheit, Ausschlafen und Tagen, die endlich ganz allein einem selbst gehören. Doch nach den ersten Wochen des Urlaubsgefühls schleicht sich bei vielen frischgebackenen Pensionistinnen und Pensionisten eine unerwartete, drückende Schwere ein. Der Wecker klingelt nicht mehr, der Terminkalender bleibt leer, und plötzlich fühlt sich die gewonnene Freiheit nicht wie ein Geschenk an, sondern wie eine unendliche, lähmende Leere. Keine Erwerbsarbeit aber Leben Viele Betroffene kommen mit der verständlichen Erwartungshaltung in die psychotherapeutische Praxis, dieses unangenehme Gefühl der Überflüssigkeit möglichst schnell „wegzumachen“, um im Alltag wieder reibungslos zu funktionieren. Doch die menschliche Psyche lässt sich nach Jahrzehnten der Erwerbsarbeit nicht einfach per Knopfdruck auf ein bedeutungsvolles Dasein im Stillstand umprogrammieren. Reframing des Symptoms Die plötzliche Orientierungslosigkeit und die depressive Verstimmung beim Eintritt in den Ruhestand werden gesellschaftlich oft nicht ernst genommen oder von den Betroffenen selbst als persönliche Schwäche missverstanden. Man schimpft sich selbst „undankbar“ oder glaubt, man sei unfähig, den wohlverdienten Lebensabend zu genießen. In der psychotherapeutischen Realität folgt diese Krise jedoch einer zutiefst logischen Gesetzmäßigkeit. Über Jahrzehnte hinweg war die Erwerbsarbeit nicht nur Broterwerb, sondern der zentrale Taktgeber, der soziale Anker und der Hauptlieferant für Bestätigung und Identität. Ohne Struktur ins existenzielle Vakuum Das Symptom – diese lähmende Leere, die Viktor Frankl als „existentielles Vakuum“ beschrieb – ist kein Zeichen eines psychischen Defekts. Es ist die hochfunktionale Warnleuchte Ihres Systems, die anzeigt, dass eine vertraute Quelle des Sinns versiegt ist. Die Krise ist kein Schaden, den man stummschalten sollte, sondern das unmissverständliche Signal, dass Ihre Lebensenergie eine neue, eigene Aufgabe sucht. Die therapeutische Haltung In der Existenzanalyse arbeiten wir mit einer unerschütterlichen und entlastenden Gewissheit: Der innerste, geistige Kern eines jeden Menschen bleibt immer vollkommen gesund und intakt. Ihr Wert als Person, Ihre Ressourcen und Ihre Lebendigkeit waren niemals an Ihre Berufsbezeichnung oder Ihre wirtschaftliche Produktivität gekoppelt – sie wurden über die Jahre lediglich von den Pflichten des Arbeitslebens instrumentalisiert. Gesund auch ohne Status Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten agieren hier keineswegs als Mechaniker, die ein vermeintlich defektes Rädchen reparieren, um Sie wieder passend für ein starres System zu machen. Wir verstehen uns als verlässliche Wegbegleiterinnen und Wegbegleiter auf Augenhöhe. In der Therapie schaffen wir einen geschützten, bewertungsfreien Raum, um die Rüstung der Erwerbsarbeit behutsam abzulegen. Wir reparieren nichts an Ihnen, sondern legen gemeinsam jene Werte, Interessen und Potenziale wieder frei, die ganz unabhängig von Leistung und Status zu Ihnen gehören. Aktivierung & Ausblick Der Weg aus dem Ruhestands-Vakuum führt nicht über das passive Erdulden des Stillstands, sondern über die mutige Reaktivierung Ihrer eigenen Selbstwirksamkeit. Das Leben stellt Ihnen ab jetzt keine Aufgaben mehr in Form von Deadlines, Projekten oder Umsatzordnern – es stellt Ihnen jetzt die fundamentale existentielle Frage, womit Sie den offenen Raum Ihrer verbleibenden Lebenszeit füllen wollen. Psychotherapie bietet Ihnen auf dieser gemeinsamen Entdeckungsreise das stabile Fundament für einen authentischen Neubeginn. Freiheit annehmen und proaktiv neu gestalten Sie sind der Leere des Ruhestands nicht hilflos ausgeliefert. Sie dürfen die freie Zeit als leere Leinwand begreifen. Dies ist die einzigartige Chance, verdrängte Werte wiederzubeleben, sich ehrenamtlich einzubringen, Neues zu lernen oder Beziehungen ganz neu zu vertiefen. Indem Sie beginnen, Ihre Tage wieder aktiv nach Ihren persönlichen Sinnmöglichkeiten auszurichten, verwandelt sich die schmerzhafte Leere des Ruhestands Schritt für Schritt in eine selbstbestimmte, lebendige und zutiefst stimmige Lebensgestaltung.

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Sinn, Krise

Das verlassene Nest – Stille aber kein Vakuum!

Die Kinder ziehen aus? Der Blick am Morgen geht fast automatisch ins Nebenzimmer, doch das Bett ist ordentlich gemacht, die Regale sind leer, und im Flur stapeln sich keine Schuhe mehr. Beim Einkaufen greift die Hand aus jahrelanger Gewohnheit nach der größeren Packung, nur um Sekunden später festzustellen, dass der Kühlschrank ab jetzt viel länger voll bleiben wird. Wenn die eigenen Kinder flügge werden und das gemeinsame Zuhause verlassen, bricht für Eltern von heute auf morgen eine jahrzehntelang gelebte Realität weg. Zurück bleibt eine ungewohnte, oft drückende Stille. Raum für neuen Lebenssinn Viele Betroffene erleben in dieser Phase eine tiefe Trauer, Orientierungslosigkeit oder ein diffuses Gefühl von Überflüssigkeit – ein Zustand, der in der Psychologie als „Empty Nest Syndrom“ bekannt ist. In der psychotherapeutischen Praxis begegnet uns dann oft die verständliche Erwartungshaltung, diesen schmerzhaften Zustand möglichst rasch „wegzumachen“, um im Alltag schnell wieder reibungslos zu funktionieren. Doch die menschliche Psyche ist kein mechanisches System, das sich nach dem Ende der Familienphase per Knopfdruck von „Wir als Eltern“ auf „Ich als Individuum“ umprogrammieren lässt. Reframing des Symptoms Die seelische Belastung, wenn das Nest plötzlich leer ist, wird gesellschaftlich oft unterschätzt oder fälschlicherweise als depressive Fehlfunktion missverstanden. Man redet sich ein, man müsse doch stolz und froh über die Selbstständigkeit der Kinder sein, und verbietet sich den eigenen Schmerz. In der psychotherapeutischen Realität folgt die Trauer des Empty Nests jedoch einer zutiefst gesunden und logischen Schutzstrategie der Psyche. Die alte Rolle spricht in der Stille Über Jahrzehnte hinweg war die Elternrolle der zentrale Fixpunkt Ihres Alltags, Ihres Zeitmanagements und Ihrer Identität. Das Symptom, diese lähmende Leere und die Frage „Wer bin ich noch ohne meine Kinder?“, ist kein Zeichen von Schwäche. Es ist die hochfunktionale Warnleuchte Ihres Systems, die anzeigt, dass eine fundamentale Lebensphase unwiderruflich zu Ende gegangen ist. Die Stille im Haus ist kein fehlerhaftes Vakuum, sondern das lautstarke Signal, dass Ihre seelische Energie und Fürsorge ab jetzt eine neue, eigene Richtung verlangen. Die therapeutische Haltung In der Existenzanalyse nach Viktor Frankl arbeiten wir mit der unerschütterlichen und entlastenden Gewissheit, dass der innerste, geistige Kern eines jeden Menschen immer vollkommen intakt und unzerstörbar bleibt. Ihre Identität, Ihre Kraft und Ihr Wert als Person sind nicht mit den Kindern ausgezogen – sie wurden über die Jahre der intensiven Familienlogistik lediglich von den alltäglichen Pflichten überlagert. Der gesunde Kern jenseits der Elternschaft Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten agieren hier nicht als Mechaniker, die ein vermeintlich defektes Rädchen reparieren, um Sie wieder passend für ein starres System zu machen. Wir verstehen uns als verlässliche Wegbegleiterinnen und Wegbegleiter auf Augenhöhe. In der Therapie schaffen wir einen geschützten, bewertungsfreien Raum, um die Rüstung der permanenten Fürsorge für andere behutsam abzulegen. Wir reparieren nichts an Ihnen, sondern legen gemeinsam jene Werte, Interessen und Träume wieder frei, die ganz allein zu Ihnen oder zu Ihnen als Paar gehören. Aktivierung und Ausblick Der Ausstieg aus der Empty-Nest-Krise führt nicht über das passive Erdulden der Einsamkeit, sondern über die mutige Reaktivierung Ihrer eigenen Selbstwirksamkeit. Das Leben stellt Ihnen in dieser neuen Phase keine Aufgaben mehr in Form von Schulproblemen oder vollen Wäschekörben – es stellt Ihnen jetzt die existenzielle Frage, was Sie mit der neu gewonnenen Freiheit anfangen wollen. Vom behütenden „Wir“… Psychotherapie bietet Ihnen auf dieser gemeinsamen Entdeckungsreise das Fundament für einen authentischen Neubeginn. Sie sind dem leeren Raum nicht hilflos ausgeliefert; Sie dürfen ihn neu bespielen. Das ist die einmalige Chance, verdrängte Werte wiederzubeleben, neue Interessen auszuprobieren oder die Partnerschaft abseits der Elternrolle ganz neu zu definieren. … zum proaktiven „Ich“ Indem Sie beginnen, Ihr Leben wieder aktiv nach Ihren persönlichen Sinnmöglichkeiten auszurichten, verwandelt sich die schmerzhafte Stille des verlassenen Nestes Schritt für Schritt in die Geburtsstunde einer selbstbestimmten, lebendigen und zutiefst stimmigen Lebensgestaltung.

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Sinn, Krise

Liebeskummer – Das Einstürzen der gemeinsamen Welt?

„Nur“ eine existenzielle Krise! Es ist oft nur ein Blick auf den Kalender, der den Schmerz mit voller Wucht zurückholt: Ein geplanter gemeinsamer Urlaub, der nun niemals stattfinden wird, oder die plötzliche, drückende Stille in einer Wohnung, die eigentlich für zwei gedacht war. Wer tiefen Liebeskummer erlebt, wird von einer Welle aus Ohnmacht, Trauer und Orientierungslosigkeit überrollt. Im privaten Umfeld hören Betroffene dann oft gut gemeinte, aber oberflächliche Ratschläge wie „Die Zeit heilt alle Wunden“ oder „Du musst jetzt einfach nach vorne blicken“. Den eigenen Lebensfaden wiederfinden Viele Klientinnen und Klienten kommen mit der verständlichen Erwartungshaltung in die psychotherapeutische Praxis, wir müssten diesen unerträglichen Herzschmerz so schnell wie möglich „wegmachen“, damit sie im Alltag wieder reibungslos funktionieren können. Doch Liebeskummer ist kein lästiger Systemfehler und keine emotionale Überreaktion, die man einfach weglächeln kann. Ein Mensch ist keine Maschine, bei der man nach einer Trennung per Knopfdruck das gemeinsame Benutzerprofil löschen könnte. Reframing des Symptoms Der tiefe, oft auch körperlich spürbare Schmerz nach einer Trennung wird gesellschaftlich noch immer massiv unterschätzt. Dabei folgt diese seelische Ausnahmesituation einer präzisen und zutiefst menschlichen Logik. Wenn eine Partnerschaft zerbricht, verlieren Sie nicht nur einen geliebten Menschen aus Ihrem Alltag. Ein kaputter Lebensplan… Sie verlieren in demselben Moment die gesamte Zukunft, die Sie in Ihrer Vorstellung bereits mit dieser Person gebaut hatten – den gemeinsamen Lebensplan, die geteilten Werte, die investierte Lebenszeit und das schützende Fundament eines gemeinsamen Sinns. … und die gesamte Existenz trauert Das Symptom, diese lähmende Leere und die akute Zukunftsangst, ist somit kein Zeichen von Schwäche oder mangelnder emotionaler Belastbarkeit. Es ist die hochfunktionale Warnleuchte Ihrer Psyche, die anzeigt, dass Ihr existenzielles Koordinatensystem durchgerüttelt wurde. Die Trauer reagiert nicht nur auf das, was war, sondern vor allem auf das, was hätte sein können. Der unzerstörbare Kern In der Existenzanalyse und Logotherapie arbeiten wir mit einer zutiefst entlastenden Gewissheit. Das gemeinsame Haus, das Sie sich aufgebaut haben, mag eingestürzt sein, aber der Grund und Boden, auf dem Sie stehen, bleibt vollkommen unversehrt. Der innerste, gesunde Kern Ihrer Person ist unzerstörbar und bleibt auch durch die schwerste Trennungskrise absolut intakt. Sie sind nicht kaputt oder unvollständig, nur weil der Partner nicht mehr an Ihrer Seite ist. Das Haus stürzt ein… Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten agieren hier keineswegs als Mechaniker, die Sie oberflächlich wieder zusammenflicken, damit Sie schnell wieder passend für den Single-Markt oder den Job sind. Wir verstehen uns als verlässliche Wegbegleiterinnen und Wegbegleiter auf Augenhöhe. … aber das Fundament bleibt stehen In der Therapie schaffen wir einen geschützten, absolut bewertungsfreien Raum, um den Trümmerhaufen des verlorenen Lebensplans behutsam zu sortieren. Wir reparieren nichts an Ihnen, sondern legen gemeinsam jene Werte und Ressourcen frei, die ganz allein zu Ihnen gehören. Die eigene Landkarte neu zeichnen Der Weg aus dem Liebeskummer führt nicht über das passive Erdulden des Schmerzes, sondern über die mutige Reaktivierung Ihrer eigenen Selbstwirksamkeit. Wir können die Vergangenheit und die Entscheidung des anderen nicht ungeschehen machen. Aber wir besitzen in jedem Moment die existenzielle Freiheit zu wählen, wie wir zu dieser Krise stehen wollen. Vom Erdulden ins aktive Gestalten Psychotherapie bietet Ihnen auf dieser gemeinsamen Entdeckungsreise das Fundament für einen authentischen Neubeginn. Sie sind dem Vakuum, das die Trennung hinterlassen hat, nicht hilflos ausgeliefert. Schritt für Schritt lernen Sie, die blockierte Lebenskraft zurückzugewinnen und Ihre persönliche Landkarte neu zu zeichnen. Indem Sie beginnen, das Leben wieder nach Ihren eigenen, ganz individuellen Werten auszurichten, verwandelt sich der schmerzhafte Verlust des gemeinsamen Sinns in die Geburtsstunde einer selbstbestimmten, zutiefst stimmigen Lebensgestaltung.

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Sinn, Krise

Mitten unter Millionen und doch allein?

Einsamkeit oder heilsames Alleinsein? Wir leben in einer Stadt, die niemals wirklich still steht. Wien ist voller Leben, die U-Bahnen sind morgens gedrängt voll, in den Schanigärten sitzen Menschen dicht an dicht, und doch ist das Gefühl der Isolation für viele ein ständiger Begleiter. Es klingt paradox. Wie kann man sich einsam fühlen, wenn man physisch fast nie alleine ist? Ein Unterschied In meiner Praxis zeigt sich jedoch oft, dass gerade die Anonymität der Großstadt dieses Gefühl verstärken kann. Man ist umgeben von Gesichtern, aber man spürt keine Verbindung. In der Logotherapie ist es mir wichtig, zunächst zwei Begriffe sauber voneinander zu trennen, wenn wir diese Einsamkeit überwinden wollen: Das Alleinsein und das Einsamsein. Denn während das eine ein äußerer Zustand ist, ist das andere ein innerer Schmerz. Wenn die Stille schmerzt Einsamkeit ist das quälende Gefühl, abgetrennt zu sein. Es ist ein Erleben von Mangel, bei dem wir uns nicht gesehen und nicht gemeint fühlen. Man kann sich inmitten einer Party oder in einer Partnerschaft zutiefst einsam fühlen, wenn die innere Resonanz fehlt. Das Alleinsein hingegen ist zunächst nur eine neutrale Tatsache. Es ist kein anderer Mensch anwesend. Dass wir diesen Zustand heute oft so schwer ertragen und sofort zum Smartphone greifen, um uns abzulenken, hat oft einen tieferen Grund. Wir fliehen vor der Begegnung mit uns selbst. Wer allein ist, ist auf sich selbst zurückgeworfen. Und wenn wir uns selbst fremd geworden sind, wenn wir unsere eigenen Gedanken und die Stille als bedrohlich empfinden, dann kippt das wertvolle Alleinsein schnell in die schmerzhafte Einsamkeit. Der Weg zur Freundschaft Ein zentraler Schlüssel zur Überwindung der Einsamkeit liegt paradoxerweise darin, das Alleinsein neu zu lernen. Es geht darum, die Beziehung zu sich selbst zu stärken. Die Logotherapie und Existenzanalyse weist uns fortwährend darauf hin, dass wir nie ganz allein sind, solange wir „bei uns selbst“ sind. Einsamkeit überwinden In der Therapie arbeiten wir daran, dass Sie sich selbst wieder ein guter Gastgeber werden. Wir fragen uns, „Wie gehen Sie mit sich um, wenn niemand zuschaut? Sind Sie ein strenger Kritiker oder ein wohlwollender Gefährte?“. Wenn es uns gelingt, die Zeit mit uns selbst nicht als Leere, sondern als Freiraum für eigene Gedanken, für Genuss oder Kreativität zu füllen, verliert die Einsamkeit ihren Stachel. Wer in sich selbst beheimatet ist, braucht die anderen Menschen zwar immer noch zur Bereicherung, aber nicht mehr zur bloßen Füllung eines inneren Lochs. Offen werden Wenn wir aufhören, krampfhaft vor dem Alleinsein zu fliehen, geschieht oft etwas Erstaunliches. Wir werden wieder fähig zu echter Begegnung. Einsamkeit macht uns oft bedürftig und eng. Wir scannen unsere Umgebung förmlich danach ab, wer uns erlösen könnte. Das heilsame Alleinsein hingegen schenkt uns Ruhe und Autonomie. Aus dieser Haltung heraus können wir uns der Welt wieder zuwenden. Nicht, weil wir müssen, sondern weil wir wollen. Echte Begegnung In meiner Praxis begleite ich Sie auf diesem Weg von der Isolation zurück in die Verbindung. Wir stärken Ihr inneres Fundament, damit Sie sich auch in der großen Stadt nicht mehr verloren, sondern bei sich selbst geborgen fühlen. Denn die beste Voraussetzung für gute Beziehungen zu anderen ist eine gute Beziehung zu sich selbst.  

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Einsamkeit, Depression, Krise

„Andere haben es doch viel schwerer“!

Schmerz braucht keinen Vergleich! Es ist ein Satz, den ich in meiner Praxis sehr oft höre, oft gleich zu Beginn oder als entschuldigender Nachsatz. „Eigentlich darf ich mich ja gar nicht beschweren. Ich habe einen Job, ein Dach über dem Kopf, und wenn man sich ansieht, was in der Welt los ist… andere haben es viel schwerer.“ Dieser Gedanke scheint auf den ersten Blick vernünftig, vielleicht sogar bescheiden. Doch in Wahrheit ist er eine Falle. Er ist ein Versuch, das eigene Leiden zu relativieren und damit oft auch unbewusst abzuwerten. Wir stellen unsere Sorgen auf eine Waage und wollen unseren Schmerz vergleichen, mit dem Schicksal anderer, in der Hoffnung, dass unser eigenes Gewicht dadurch verschwindet. Aber Gefühle funktionieren nicht nach den Gesetzen der Mathematik. Leid ist wie Luft In der Logotherapie, haben wir dafür ein sehr treffendes Bild. Für uns ist das Leiden des Menschen wie Luft. Wenn man eine bestimmte Menge Luft in einen Raum pumpt, füllt es den Raum immer vollständig und gleichmäßig aus, egal, wie groß der Raum ist. Genauso ist es mit dem Leid. Egal, wie „klein“ oder „banal“ der Anlass von außen betrachtet wirken mag, er füllt die Seele des betroffenen Menschen ganz aus. Ein subjektiv empfundener Schmerz ist immer absolut. Wer Liebeskummer hat, leidet ganz. Wer im Job unter Druck steht, leidet ganz. Es hilft demjenigen, der Zahnschmerzen hat, nicht im Geringsten zu wissen, dass jemand anderes ein Bein gebrochen hat. Der Schmerz ist deswegen nicht weniger real. Schmerz vergleichen? Warum vergleichen wir uns dann trotzdem so oft? Meistens ist es ein Schutzmechanismus. Wenn wir uns sagen, dass unser Problem „nicht schlimm genug“ ist, versuchen wir, uns die Erlaubnis zu Fühlen zu entziehen. Wir wollen nicht schwach wirken, gerade auch nicht vor uns selbst. Die Flucht vor den eigenen Gefühlen Doch das Unterdrücken von Gefühlen führt selten dazu, dass sie verschwinden. Sie suchen sich oft andere Wege. Sei es über den Körper, über Schlafstörungen oder eine schleichende Gereiztheit. Ihr Recht auf Unterstützung Es gibt keine Eintrittskarte für Therapie oder Beratung, die man sich erst durch ein „ausreichend schweres“ Schicksal verdienen muss. Sie müssen nicht erst am Boden liegen, um Hilfe in Anspruch nehmen zu dürfen. Im Gegenteil. Sich um die eigene psychische Gesundheit zu kümmern, bevor die Last unerträglich wird, ist ein Zeichen von Selbstfürsorge und Verantwortung. Wenn Sie spüren, dass Sie nicht mehr im Gleichgewicht sind, dass die Freude fehlt oder Ängste den Alltag bestimmen, dann ist das Grund genug. Ihr Empfinden ist der Maßstab, nicht das Leid der anderen. Sie dürfen Ihren Schmerz ernst nehmen. Nur dann kann er sich auch wandeln.  

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Therapiebeginn, Erschöpfung, Krise

Der Anker im Sturm?

Unsere Werte sind überlebenswichtig! Wenn wir uns in einer tiefen Krise oder einer depressiven Phase befinden, gleicht das Leben oft einer Fahrt auf stürmischer See bei dichtem Nebel. Unsere Werte und Orientierung gehen verloren, und das, was uns früher Freude bereitet hat, verschwindet hinter einem grauen Schleier der Gleichgültigkeit. In solchen Zeiten verlieren wir oft den Kontakt zu unseren Gefühlen. Doch gerade wenn die emotionale „Wetterlage“ rau und unübersichtlich ist, brauchen wir etwas, das uns Halt gibt. Unsere Werte in der Krise verhindern, dass wir abgetrieben werden. Gerade in der Krise In der Existenzanalyse und Logotherapie bezeichnen wir diese Haltepunkte als Werte. Sie sind keine starren moralischen Regeln, sondern die ganz persönlichen Leuchttürme, die uns zeigen, was uns im Innersten wirklich wichtig ist, auch dann, wenn wir es gerade nicht fühlen können. Werte bleiben bestehen Ein tückisches Merkmal der Depression ist, dass sie uns vorgaukelt, nichts sei mehr von Bedeutung. Die Dinge, für die wir früher gebrannt haben, sei es die Natur, die Musik, die Familie oder der Beruf, scheinen ihren Reiz verloren zu haben. Doch hier liegt ein entscheidendes Missverständnis, das wir in der Therapie gemeinsam aufklären. Ein Wert verschwindet nicht, nur weil die Fähigkeit, ihn emotional zu genießen, vorübergehend blockiert ist. Auch wenn das Gefühl schweigt Die Liebe zu einem Menschen oder die Bedeutung einer Aufgabe bleibt wahr, auch wenn sie im Moment nicht spürbar ist. Es ist wie bei der Sonne hinter den Wolken. Wir sehen sie nicht, wir spüren ihre Wärme nicht, aber wir wissen, dass sie da ist. An diesem Wissen können wir uns festhalten. Bewusstes Handeln Wozu ist dieses Wissen gut, wenn man sich doch so leer fühlt? Es dient uns als Kompass für unser Handeln. Wenn wir uns nur nach unserer momentanen Befindlichkeit richten würden, blieben wir im Bett liegen, weil die Antriebskraft fehlt. Richten wir uns jedoch nach unseren Werten, können wir die „Trotzmacht des Geistes“ aktivieren. Wir tun etwas nicht, weil es uns gerade Spaß macht, sondern weil es uns wertvoll ist. Die Brücke zum Sinn Wir gehen vielleicht spazieren, nicht aus Lust, sondern weil uns die Gesundheit oder die Natur wichtig ist. Wir rufen einen Freund an, nicht aus Geselligkeit, sondern weil uns die Freundschaft heilig ist. Diese wertorientierten Handlungen sind der Anker, der uns in der Realität hält. Sie bewahren uns davor, ganz im Strudel der dunklen Gedanken zu versinken. Die kleinen Anker im Alltag In meiner Praxis geht es mir nicht darum, dass Sie in der Krise sofort große Heldentaten vollbringen. Wertearbeit ist oft Arbeit im Kleinen. Gemeinsam suchen wir nach den noch so unscheinbaren Dingen, die für Sie persönlich eine Bedeutung haben. Das kann die Pflege einer Pflanze sein, die Sorge für ein Haustier oder das bewusste Trinken einer Tasse Tee. Indem wir uns diesen Werten wieder zuwenden, oft erst rein kognitiv und durch Handeln, später dann wieder fühlend, bauen wir eine Brücke zurück ins Leben. Wer ein „Wozu“ hat, für das er einsteht, kann fast jedes „Wie“ ertragen. Ihre Werte sind der feste Boden, auf den Sie Ihre Füße stellen können, bis der Nebel sich lichtet und die Gefühle langsam zurückkehren.

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Krise, Depression, Sinn

Wie macht man weiter, wenn nichts mehr so ist wie früher?

Das Leben zerbricht? Es gibt Ereignisse, die das Leben in ein „Davor“ und ein „Danach“ teilen. Ein plötzlicher Verlust, eine schwere Diagnose oder ein Unfall können unser gewohntes Dasein von einer Sekunde auf die andere aus den Angeln heben. In solchen Momenten fühlen wir uns oft nicht nur traurig, sondern ohnmächtig. Der Boden unter den Füßen scheint wegzubrechen, und die Pläne, die wir für die Zukunft geschmiedet hatten, lösen sich in Luft auf. In meiner Praxis begegne ich Menschen, die vor den Trümmern ihrer bisherigen Existenz stehen und sich fragen „Wie soll es jetzt überhaupt noch weitergehen?“. Die Logotherapie bietet hier keine billigen Trostpflaster an, sondern einen Weg, der tiefen Respekt vor Ihrem Leid hat und zugleich an Ihre unzerstörbare Würde glaubt. Eine verschlossene Tür In der Logotherapie sprechen wir in diesem Zusammengang oft vom „tragischen Optimismus“. Damit meinen wir nicht, alles durch eine rosarote Brille zu sehen, sondern dem Leid ins Auge zu blicken und dennoch Ja zum Leben zu sagen. Manche Schicksalsschläge sind unabänderlich. Wir können sie nicht ungeschehen machen, so sehr wir es uns auch wünschen. Das anzuerkennen, ist oft der schmerzhafteste erste Schritt. Es ist völlig in Ordnung und sogar notwendig, zu trauern, zu wüten und zu verzweifeln. In der Therapie geben wir diesen Gefühlen Raum, denn sie sind die angemessene Reaktion auf den Verlust von etwas Wertvollem. Wir müssen nicht sofort stark sein. Wir dürfen erst einmal verletzt sein. Die letzte menschliche Freiheit Doch selbst wenn wir an den äußeren Umständen nichts mehr ändern können, bleibt uns in der Logotherapie immer eine letzte Freiheit erhalten. Die Freiheit, unsere Einstellung zu diesen Umständen zu wählen. Wenn das Handeln im Außen nicht mehr möglich ist, beginnt die Zeit der sogenannten „Einstellungswerte“. Das bedeutet, es liegt an Ihnen, wie Sie Ihr schweres Schicksal tragen. Werden Sie daran verbittern und verzweifeln, oder gelingt es Ihnen, selbst im Leid eine Haltung der Würde zu bewahren? Das ist eine enorme Herausforderung, aber genau hierin liegt oft die größte menschliche Leistung. Ein Mensch, der sein Leid tapfer und aufrecht trägt, verwirklicht einen Sinn, den ihm niemand nehmen kann. Ein neues Fundament bauen Wenn die alten Säulen des Lebens eingestürzt sind, müssen wir behutsam beginnen, ein neues Fundament zu errichten. Das bedeutet nicht, das Vergangene zu vergessen oder das Schmerzhafte schönzureden. Es bedeutet, inmitten der Trümmer nach neuen Möglichkeiten zu suchen. Vielleicht reift in der Auseinandersetzung mit der Endlichkeit eine neue Tiefe in den Beziehungen zu anderen Menschen. Vielleicht entdecken Sie eine Sensibilität oder eine Dankbarkeit für kleine Dinge, die früher selbstverständlich waren. In der gemeinsamen Arbeit begleite ich Sie dabei, diese zarten Pflänzchen des Neuen zu entdecken. Wir schauen nicht nur auf das, was verloren ging, sondern auch auf das, was noch möglich ist. Wir suchen nach dem Licht, das gerade durch die Risse in unser Leben fällt.

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Krise, Schicksal, Sinn

Das Leben stellt Fragen?

Die lebendige Mitte (er)leben! Es gibt Zeiten im Leben, in denen das bisherige Selbstverständnis Risse bekommt. Ist das schon eine Sinnkrise? Für die einen geschieht dies Mitte zwanzig, wenn nach Ausbildung oder Studium der „Ernst des Lebens“ beginnt und plötzlich die beklemmende Frage im Raum steht: „War das schon alles? Ist das wirklich mein Weg?“ Wir nennen dies die Quarter-Life-Crisis. Für andere kommt dieser Moment in der Lebensmitte, wenn das Haus gebaut und die Karriere gemacht ist, sich aber statt Zufriedenheit eine unerklärliche Leere einstellt – die klassische Mid-Life-Crisis. In meiner Praxis erlebe ich oft, dass diese Phasen als bloßes Scheitern oder als depressive Verstimmung missverstanden werden. Aus logotherapeutischer Sicht sind diese Erschütterungen jedoch etwas ganz anderes. Sie sind ein dringender Ruf des Lebens nach Veränderung und eine Einladung zu einer ehrlichen Bestandsaufnahme. Eine existenzielle Inventur Ich verwende gerne den Begriff der „Inventur“. Wie in einem Geschäft, das einmal im Jahr schließt, um die Bestände zu prüfen, zwingt uns eine solche Krise dazu, den Betrieb unseres Alltags kurz anzuhalten. Wir müssen in die Regale unseres Lebens schauen und uns Fragen stellen. Was liegt hier eigentlich noch herum? Sind die Ziele, die ich mit 20 hatte, heute noch gültig? Lebe ich nach meinen eigenen Werten oder erfülle ich nur noch die Erwartungen, die Eltern oder die Gesellschaft in mich gesetzt haben? Diese Inventur kann schmerzhaft sein, weil wir vielleicht erkennen, dass wir manche „Ladenhüter“ schon viel zu lange mit uns herumtragen. Doch sie ist notwendig, um Platz für das zu schaffen, was wirklich zu Ihrem heutigen Ich passt. Der Schmerz als Wachstumsmotor Die Logotherapie sieht in solchen Krisen keine Krankheit, sondern oft den Beweis für die geistige Lebendigkeit eines Menschen. Wer leidet, weil er den Sinn vermisst, ist nicht krank, sondern anspruchsvoll seinem eigenen Dasein gegenüber. Der Schmerz der Krise ist oft der „Wille zum Sinn“, der aufgewacht ist und rebelliert, weil er im aktuellen Lebensentwurf zu kurz kommt. Wenn Sie sich also in einer Quarter-Life- oder Mid-Life-Crisis befinden, ist das ein Zeichen dafür, dass Ihr gesunder Kern nach mehr Echtheit verlangt. Es ist der Versuch Ihrer Seele, aus einem bloßen Funktionieren auszubrechen und wieder in ein echtes Erleben und Gestalten zu kommen. Sortieren, was bleiben darf In unserer gemeinsamen Arbeit geht es nicht darum, Ihr gesamtes bisheriges Leben über Bord zu werfen. Eine Inventur bedeutet auch, das Wertvolle zu erkennen und zu bewahren. Wir schauen uns gemeinsam an, welche Ressourcen und Stärken Sie bereits haben und wie wir diese neu ausrichten können. Wir trennen das, was Sie nur aus Pflichtgefühl tun, von dem, was Sie mit innerer Zustimmung erfüllen können. Dieser Prozess schafft Klarheit. Er verwandelt die diffuse Unzufriedenheit in konkrete Handlungsoptionen. Am Ende dieser Inventur steht oft ein Leben, das sich vielleicht äußerlich gar nicht so stark verändert hat, sich aber innerlich wieder „richtig“ und stimmig anfühlt, weil es wieder Ihr eigenes ist.

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Sinn, Entscheiden, Krise

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Praxis für Psychotherapie in Wien 1010 – zentral erreichbar im ersten Bezirk

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