Montagmorgen-Gefühl für immer?

Vom Abarbeiten zurück ins Erleben finden! Kennen Sie diesen Zustand, wenn der Kalender voll ist, aber das eigene Innere seltsam leer bleibt? Für viele Menschen fühlt sich nicht mehr nur der Wochenstart mühsam an, sondern jeder einzelne Tag wird zu einem steilen Berg, den es zu erklimmen gilt. Man wacht auf und der erste Gedanke gilt der To-Do-Liste. Wir funktionieren, wir leisten, wir haken Punkt für Punkt ab. Doch am Ende des Tages, wenn alles erledigt ist, stellt sich keine Zufriedenheit ein, sondern nur eine chronische Erschöpfung und bleierne Müdigkeit. In der Logotherapie betrachten wir diese chronische Erschöpfung oft nicht als reines Energieproblem, sondern als eine Disbalance zwischen Geben und Nehmen. Wir haben verlernt, das Leben auf uns wirken zu lassen, weil wir zu sehr damit beschäftigt sind, es zu bewältigen. Die Falle des ständigen „Abarbeitens“ Unsere moderne Welt applaudiert uns meist für das, was wir leisten. Wir definieren uns über unsere Produktivität. In der Hektik des Alltags rutschen wir dadurch schnell in einen Modus des reinen „Abarbeitens“. Das Leben wird zu einer Abfolge von Aufgaben, die erledigt werden müssen, um Ruhe zu haben. Doch diese Ruhe kommt oft nicht, weil nach der Aufgabe vor der Aufgabe ist. Wenn wir nur noch Ausatmende sind, also Gebende, Schaffende und Leistende, brennen wir aus. Unsere Seele benötigt, genau wie unser Körper beim Atmen, auch das Einatmen. In der Existenzanalyse nennen wir das die Erlebniswerte. Das sind Momente, in denen wir nichts leisten müssen, sondern die Welt in uns aufnehmen dürfen, wie die Schönheit der Natur, die Wärme einer Begegnung oder den Genuss von Kunst und Stille. Kleine Fenster zum Leben öffnen Der Weg aus der chronischen Erschöpfung führt selten über noch mehr Anstrengung oder eiserne Disziplin. Er führt über die behutsame Rückkehr ins Spüren. Es geht darum, wieder Momente zu schaffen, in denen Sie nicht Zweck erfüllend tätig sind, sondern einfach nur da sind. Das klingt in einem stressigen Alltag oft wie eine Utopie, doch es beginnt im Kleinen. Raus aus der chronischen Erschöpfung Es ist der bewusste Entschluss, den Kaffee am Morgen nicht nebenbei hinunterzustürzen, während man E-Mails checkt, sondern ihn für zwei Minuten wirklich zu schmecken. Es ist der Blick in den Himmel auf dem Weg zur Arbeit, bei dem man kurz innehält, statt auf das Smartphone zu starren. Diese kleinen „Fenster zum Leben“ unterbrechen den Modus des Abarbeitens. Sie signalisieren Ihrer Psyche „Ich bin nicht nur eine Arbeitsmaschine, ich bin ein erlebender Mensch“. Der Mut zur zweckfreien Zeit In meiner Praxis lade ich Sie ein, diese Fähigkeit zum Erleben wiederzuentdecken. Oft ist unser „Genuss-Muskel“ verkümmert, und wir fühlen uns schuldig, wenn wir nichts „Nützliches“ tun. Doch genau diese zweckfreie Zeit ist es, die uns nährt. Erarbeiten wir gemeinsam Strategien, wie Sie trotz der hohen Anforderungen kleine Inseln des Erlebens in Ihren Tag integrieren können. Suchen wir nach dem, was Sie berührt und was Ihnen Kraft gibt, ohne dass es ein Ergebnis liefern muss. Wenn wir lernen, die Welt wieder auf uns wirken zu lassen, statt sie nur zu bearbeiten, wandelt sich die graue Erschöpfung Schritt für Schritt wieder in ein buntes, spürbares Leben. Sie dürfen sich erlauben, Empfangender zu sein. Das ist kein Luxus, sondern eine Notwendigkeit für Ihre seelische Gesundheit.  

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Erschöpfung, Burnout, Freiheit

Der Akku ist leer?

Stress oder schon mehr? In unserem schnelllebigen Alltag gehört das Gefühl der Erschöpfung fast schon zum guten Ton. Wir eilen von Termin zu Termin, versuchen, allen Anforderungen gerecht zu werden, und trösten uns oft mit dem Gedanken an das nächste freie Wochenende. Doch was geschieht, wenn diese kurzen Pausen nicht mehr ausreichen? Wenn der Schlaf keine Erholung bringt und die Müdigkeit tiefer reicht als nur bis in die Knochen? In meiner Praxis begegne ich vielen Menschen, die sich genau an diesem Punkt befinden. Sie fragen sich, ob sie einfach nur urlaubsreif sind oder ob sie auf ein Burnout zusteuern. Die Antwort darauf liegt oft nicht in der Menge der Arbeit, sondern in der Frage nach dem Sinn. Das „Wozu“ geht verloren Stress ist meist eine Reaktion auf ein Zuviel an Anforderungen. Wir haben viel zu tun, der Druck ist hoch, aber wir wissen in der Regel noch, warum wir uns anstrengen. Ein Burnout hingegen kündigt sich oft leiser, aber tiefgreifender an. Es ist nicht allein die Last der Aufgaben, die uns erdrückt, sondern das schleichende Gefühl der Sinnentleerung. In der Logotherapie betrachten wir diese Form der Erschöpfung als ein bedeutendes, existenzielles Signal. Wenn wir über lange Zeit hinweg nur noch funktionieren und Rollen erfüllen, die nicht unserem inneren Wesen entsprechen, brennen wir aus. Das „innere Feuer“ erlischt nicht, weil wir zu viel brennen, sondern weil der Brennstoff, der erlebte Sinn, fehlt. Die Tätigkeit wird zur Mühsal, weil der innere Bezug dazu verloren gegangen ist. Signale der Seele ernst nehmen Diese tiefe Erschöpfung ist keine bloße Fehlfunktion, die man schnell reparieren muss, um wieder leistungsfähig zu sein. Vielmehr ist sie ein wertvoller, wenn auch schmerzhafter Hinweis Ihrer Seele. Sie fordert Sie auf, innezuhalten und sich ehrlich zu fragen: Wofür stehe ich morgens auf? Wo lebe ich an meinen eigenen Werten vorbei? Symptome wie innere Leere, Zynismus oder anhaltende Niedergeschlagenheit sind oft der Versuch unserer Psyche, uns vor einem „Weiter-so“ zu schützen. Es erfordert Mut, diese Signale nicht zu betäuben, sondern ihnen zuzuhören. Doch genau in diesem Hinhören liegt der Schlüssel zur Veränderung. Gesundes wieder freilegen In der gemeinsamen Arbeit geht es mir nicht darum, Sie wieder schnellstmöglich „fit“ für das Hamsterrad zu machen. Wir wollen vielmehr gemeinsam verstehen, was Ihr gesunder Kern, also jene Trotzmacht des Geistes, die auch im Burnout unversehrt bleibt, eigentlich braucht. Wir begeben uns deshalb auf die Suche nach den Quellen, die in Ihrem Leben verschüttet wurden. Unser Ziel ist, wieder Spuren von Sinn zu entdecken und das Leben so zu gestalten, dass es sich für Sie wieder stimmig anfühlt. Sie sind und bleiben aber immer der Experte für Ihr Leben. Ich begleite Sie lediglich dabei, den Blick wieder auf das zu richten, was Ihnen wirklich wertvoll ist. Denn wer ein „Wozu“ im Leben spürt, findet auch wieder Kraft für das „Wie“.

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Burnout, Erschöpfung

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Praxis für Psychotherapie in Wien 1010 – zentral erreichbar im ersten Bezirk

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